Die schönsten Orte am Westufer des Starnberger Sees (Teil 2)
Teil eins noch nicht gelesen 👉 „Hier geht’s zu Teil 1“
Nachdem wir dir im ersten Teil bereits die Ostseite des Starnberger Sees vorgestellt haben, wird es nun Zeit für die Orte am Westufer. Sie sind vielleicht etwas ruhiger als ihre Nachbarn auf der anderen Seite, haben aber ebenso viel zu bieten – landschaftlich, historisch und natürlich auch kulinarisch. Und falls du noch nicht alle Orte kennst: hier erfährst du kompakt alles Wissenswerte über die Gemeinden Feldafing, Pöcking, Tutzing und Bernried.


Feldafing
Feldafing liegt wunderschön eingebettet zwischen dem Starnberger See und dem Höhenrücken der Ilkahöhe. Die Gemeinde mit ihren rund 4.300 Einwohnern ist vor allem für die Roseninsel bekannt – Bayerns einzige Insel in einem See. König Ludwig II. ließ sich hier mit Kaiserin Sisi treffen. Heute erreichst du die Roseninsel per Pendelfähre von der sogenannten “Villa Waldberta” aus, einem historischen Gebäude mit traumhaftem Park. Die Geschichte Feldafings reicht weit zurück: Bereits im Jahr 1116 wird der Ort erstmals erwähnt. Besonders sehenswert ist auch der Golfplatz Feldafing, einer der ältesten Deutschlands – mit direktem Blick auf den See. Wer Ruhe und Natur sucht, ist in Feldafing genau richtig.

Pöcking
Unmittelbar nördlich von Feldafing liegt Pöcking, eine Gemeinde mit knapp 5.800 Einwohnern. Auch Pöcking kann auf eine königliche Vergangenheit zurückblicken: Hier befindet sich Schloss Possenhofen, die Kindheitsresidenz von Kaiserin Elisabeth – besser bekannt als “Sisi”. Heute ist das Schloss in Privatbesitz, aber der angrenzende Schlosspark und das beliebte Erholungsgebiet „Paradies“ sind öffentlich zugänglich. Pöcking überzeugt mit einer guten Mischung aus Natur, Geschichte und Kultur. Mit dem Paradiesbad und den zahlreichen Wanderwegen entlang des Seeufers ist Pöcking ein echter Geheimtipp – nicht nur für Sisi-Fans.

Tutzing
Tutzing ist einer der lebendigsten Orte am Westufer – und dennoch ein Ort mit Gelassenheit. Der Ort hat rund 10.000 Einwohner und bietet alles, was man für einen abwechslungsreichen Aufenthalt braucht: Gastronomie, Hotels, Einkaufsmöglichkeiten – und natürlich Seezugang. Von der Seepromenade in Tutzing hat man einen spektakulären Blick auf die Alpen. Der Ort ist durch seine Musikhochschule und die Evangelische Akademie überregional bekannt. Auch Kunst und Kultur haben in Tutzing eine lange Tradition. Wer gerne wandert, kann zur Ilkahöhe aufsteigen und von dort aus einen der schönsten Ausblicke über den See genießen. In Tutzing findest du übrigens auch einige Verkaufsstellen für unsere SeeShirts – oder du schaust bei einem unserer Pop-up-Stände vorbei, wenn wir am See unterwegs sind.

Bernried
Ganz im Süden der Westseite liegt Bernried – ein charmantes Dorf mit rund 2.200 Einwohnern. Der Ort gehört zum Landkreis Weilheim-Schongau und wurde bereits im 11. Jahrhundert von Benediktinermönchen geprägt. Heute ist Bernried vor allem für das Buchheim Museum der Phantasie bekannt, das Werke des “Bilderbuchkünstlers” Lothar-Günther Buchheim zeigt. Das Museum ist direkt am See gelegen und allein architektonisch einen Besuch wert. Bernried besitzt ein wunderschönes Kloster, gepflegte Gärten und eine malerische Seepromenade. Wer Ruhe und Kunst miteinander verbinden möchte, wird Bernried lieben.
Wir hoffen, wir konnten euch nun einen kleinen Überblick über diese Orte am Starnberger See geben und freuen uns schon, euch das Westufer des Starnberger See im Teil 2 demnächst vorzustellen.
Fazit: Vielfalt auf kleinem Raum
Das Westufer des Starnberger Sees steht dem Osten in nichts nach. Zwischen geschichtsträchtigen Schlössern, gemütlichen Promenaden und kulturellen Highlights findet jeder seinen Lieblingsort. Egal ob Tagesausflug oder längerer Urlaub – die Orte Feldafing, Pöcking, Tutzing und Bernried laden zum Verweilen ein.
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